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Obwohl die meisten Welpen es lieben, gehalten und gestreichelt zu werden, mögen sie die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit gar nicht, wenn es darum geht, die Ohren, Pfoten, Zähne zu kontrollieren.
Deshalb ist es wichtig, diese Kontrollen von Anfang an zu üben, damit Ihr Tierarzt Ihren Hund nicht stets bei kleinsten Untersuchungen in Narkose legen muss.

Der Anfang: Bäuchlein zeigen
Sie setzen sich wenigstens einmal am Tag bequem in einen Sessel und nehmen den Welpen auf den Schoß. Rollen Sie ihn sanft auf den Rücken, Bauch nach oben. Strampelt und kämpft er, halten Sie ihn fest und knurren: "Naaaah!". Beendet Ihr Knurren den Widerstand, loben Sie ihn mit freundlicher Stimme. Zappelt und knurrt er weiter, spielen Sie die Rolle der Mutterhündin: Versuchen Sie ein ärgerliches, knurrendes Schnappen in Richtung Hundefang. Loben Sie ihn nur, wenn er das Richtige tut. Die erste Lektion sollte nicht länger als 15 Sekunden dauern, lassen Sie ihn in einem Augenblick herunter, wo er still liegt, niemals herunterlassen, wenn er zappelt. Das zeigt ihm nur, dass sein Zappeln Erfolg hat. Steigern Sie die Lektionen langsam auf wenige Minuten.

Sich anfassen lassen:
Liegt der Welpe entspannt auf ihrem Schoß, beginnt das Abtasten. Nehmen Sie zunächst eine Vorderpfote in die Hand und berühren Sie jede einzelne Zehe. Zieht er die Pfote zurück, knurren Sie, lässt er es sich gefallen, loben Sie ihn tüchtig.
Nach den Pfoten tasten Sie sich mit leicht kreisenden Bewegungen bis zu den Lefzen vor und heben sie sanft an und betrachten Sie die Zähne. Fahren Sie mit dem Zeigefinger am Gaumendach entlang. Vergessen Sie nicht zu knurren, wenn der Welpe am Finger kauen will. Berühren Sie auf ruhige, sanfte Art auch alle anderen Körperteile. Streicheln Sie den Bauch, heben Sie die Beine hoch, überprüfen Sie die Achselhöhlen, Innenschenkel und ganz wichtig auch die Ohren. Der Tag wird kommen, da Sie es aus gesundheitlichen oder hygienischen Gründen tun müssen. Ihm jetzt das Stillhalten beizubringen, erleichtert Ihnen dann die Arbeit.

10 häufige Notfallsituationen

1. Schwierigkeiten beim Atmen
2. Krämpfe
3. Blut in Urin, Kot, Erbrochenem oder aus der Nase
4. Autounfälle
5. Taumeln
6. Temperatur über 38,8°C
7. Einnahme möglicherweise giftiger Substanzen, besonders Pflanzenschutzmittel, InsektenvertiIgungsmittel, verschreibungspflichtige Medikamente, Antifrostmittel, scharfe, spitze Gegenstände usw.; Welpen fressen alles!
8. Schwere Lähmungen von Gliedmaßen
9. Unfähigkeit, Urin oder Kot abzusetzen
10. Wiederholtes Erbrechen

10 Schritte, um dem Tierarzt im Notfall zu helfen

1. Die Daten des Hundes müssen immer zur Hand sein, nehmen Sie sie mit.
2. Beobachten Sie sorgfältig. Sie sollten dem Tierarzt sagen können, wann der Welpe zuletzt getrunken, gefressen, uriniert und Kot abgesetzt hat.
3. Nehmen Sie eine Probe vom Kot, Erbrochenen oder Urin mit zum Tierarzt.
4. Notieren Sie den Zeitablauf von Krämpfen oder Ohnmachten.
5. Stoppen Sie heftige Blutungen auf dem Wege zum Tierarzt durch direkten, festen Druck.
6. Beginnen Sie auf dem Wege zum Tierarzt mit dem Kühlen überhitzter Hunde mit Wasser oder Eispackungen.
7, Nehmen Sie Reste des vermutlich geschluckten Giftes mit zum Tierarzt.
8. Geben Sie keine Medikamente oder HausmitteIchen aus der Menschenapotheke, sie können für den Hund tödlich sein.
9. Denken Sie daran, dass ein Hund, der Schmerzen hat, auch seinen Besitzer beißen kann.
10. Vor allen Dingen: Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Jetzt müssen Sie Ruhe bewahren, gut zuhören und - ganz wichtig - für liebevolle und gute Behandlung sorgen.